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bluvo auf dem iTeam-Geschäftsführer-Meeting in Berlin

Input für die Herausforderungen von Heute und Morgen

Gemeinsam mit rund 250 GeschäftsführerInnen von Systemhäusern aus ganz Deutschland, informierten sich Holger Blumenkamp und Marcus Vogel über aktuelle Themen, die die Politik und Wirtschaft, und insbesondere die IT-Welt derzeit bewegen.

Zukunftsforscher Lars Thomson und seine Sicht auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Arbeitswelt

Wo bleibt der Mensch in den neuen Arbeitswelten?

Besonderes Interesse weckte bei den beiden Geschäftführern von bluvo der Vortrag von Lars Thomsen, der zu den weltweit führenden Zukunftsforschern gehört. Der 1968 in Hamburg geborene Trend- und Zukunftsforscher gilt als einer der einflussreichsten Experten für die Zukunft der Energie, Mobilität und Smart Networks. Thomsen berät als selbständiger Unternehmer Firmen, Konzerne, Institutionen und regierungsnahe Stellen in Europa bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien und Geschäftsmodellen. Eines seiner Schwerpunktthemen sind die Veränderungen in Arbeit, Organisationen, Führung und Recruiting der kommenden 10 Jahre. Industrie 4.0, das Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz, Digitalisierung, Virtuelle Realität, soziale Netzwerke und Robotik sind nur einige Stichworte. In seinem Vortrag beschäftigte Thomsen sich mit diesen Themenfeldern und den daraus resultierenden Fragen aus der Sicht der Zukunftsforschung und betrachtete dabei die Wechselbeziehungen zwischen dem, was technisch möglich erscheint und in welcher Form dies unser Verständnis und den Wert von menschlicher Arbeit und unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren verändern wird.

Für seine Forschungsarbeiten fokussiert sich Thomsen unter anderem auf einzelne Momente, die eine bisherige lineare Entwicklung plötzlich abbrechen lassen. Ein vorheriges Exempel wird durch ein neues ersetzt: die Lebensweise, Arbeit oder Mobilität von Menschen verändert sich dadurch drastisch. Einer der technischen Umschlagpunkte der Vergangenheit war beispielsweise die Entwicklung von Digitalkameras, die Analogkameras fast komplett vom Markt verdrängten. Die Einführung der Dampfmaschine führte zur industriellen Revolution. Selbstfahrende Autos und Künstliche Intelligenz verändern die (Arbeits)welt Damit sich eine neue Technologie durchsetzt, spielen unter anderem Marktreife, Preis und Effizienz eine Rolle. Den Zeitpunkt des Durchbruchs eines Paradigmas ermittelt der Zukunftsforscher unter anderem anhand externer, soziologischer und ökonomischer Daten und kontinuierliche Trendforschung. Derzeit beschleunigt sich der technische Fortschritt in vielen Bereichen gleichzeitig und ermöglicht die Verbindung verschiedener Komponenten zu einem neuen Produkt. Zu den technischen Umwälzungen zählen beispielsweise autonome Autos, 3D-Druck und KI (Künstliche Intelligenz).

Lars Thomsen betonte, dass wir uns in einer Phase befinden, in der wir nicht mehr von Digitalisierung, sondern von künstlicher Intelligenz sprechen sollten, denn Maschinen werden durch kontinuierliches „Lernen“ in die Lage versetzt, menschliche Sprache zu verstehen, zu interpretieren, untereinander zu lernen sowie Gestik und Mimik der Arbeitspartner zu erkennen. Das Resultat: In den nächsten 10 Jahren werden 20-30% der heutigen Arbeitsplätze günstiger, besser und schneller mit Computern und Robotern erledigt werden. Bereits in diversen Interviews prognostizierte Thomsen, dass wir Arbeitsstunden nicht mehr zählen werden. Der Beitrag, den wir in einem Projekt oder einer Gruppe leisten, wird die treibende Motivation sein. Die Aufteilung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer wird sich ändern. Firmen werden Wertegemeinschaften, denen Menschen beitreten, um ein Teil des Wertschöpfungsprozesses zu sein. Innovative Unternehmen wie Facebook oder Google haben sich bereits auf diese Trends eingestellt, die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind fließend.

Holger Blumenkamp fasst seine Eindrücke zusammen: „Vieles ist in unserer modernen Industrienation im Umbruch, die Art wie wir produzieren, konsumieren, kommunizieren. Wir, als qualifiziertes iTeam-Systemhaus, gehen diese Umstrukturierung mit unserem umfassenden Experten-Netzwerk und marktführender Informationstechnologie aktiv an. Software und Hardware sind skalierbar - kreative, geschulte und flexible MitarbeiterInnen werden zum Engpassfaktor. Umso wichtiger sind Netzwerke wie iTeam, in dem wir flexibel auf die Ressourcen und Qualifikationen unserer Partner zugreifen, und mit unserem bluvo Team zum Wohl unserer Kunden ergänzen können.“